
Beschreibung des IP Standards
IP ist eine DIN/VDE - Norm für Umgebungsbedingungen und wird vom TÜV zertifiziert.
Die erste Zahl nach IP gibt den Widerstand gegen das Eindringen von Fremdkörpern an:
1 = Fremdkörper > 50 mm Diameter
2 = Fremdkörper > 12,5 mm Diameter
3 = Fremdkörper > 2,5 mm Diameter
4 = Fremdkörper > 1,0 mm Diameter
5 = Staubgeschützt
6 = Kein Staubeintritt möglich
Die zweite Zahl nach IP gibt den Widerstand gegen das Eindringen von Wasser an:
1 = senkrechtes Tropfen
2 = Tropfen mit 15° Neigung
3 = Sprühwasser
4 = Spritzwasser
5 = Strahlwasser
6 = Starkes Strahlwasser
7 = Zeitweiliges Untertauchen
8 = Dauerndes Untertauchen
Masseschleifen
Eine Masseschleife entsteht durch eine Potenzialdifferenz zwischen zwei erdbezogenen Punkten. Wenn zum Beispiel eine Kupfer - Datenleitung zwei Gebäude miteinander verbindet, besteht die Gefahr einer Masseschleife.
Zwischen Geräten mit unterschiedlichem Bezugspunkt für das Potenzial steht Spannung an und kann Strom fliessen. Unter Umständen wird diese Spannung so groß, daß elektrische Geräte wie z.B. Netwerk Switches oder Computer zerstört werden können. Masseschleifen können durch galvanische Trennung vermieden werden.
Die Telcordia Technologies GR-1089-CORE Spezifikation
Die Telcordia Technologies GR-1089-CORE Spezifikation definiert einen Satz von Anforderungen an Lightning und AC Power Cross Immunität für Intra Building Equipment. Die Blitzschutztests die hier zu Grunde liegen, werden als 'metallic' (Line-to-Line) oder 'longitudinal' (Line-to-Ground) Waveforms bezeichnet. Der metallic Mode (Line-to-Line) Surge der GR- 1089 wird mit 800 Volt (Open Circuit) über 8 Ohm definiert, um einen Kurzschlussstrom von maximal 100A zu erreichen. Der Common Mode Surge wird bei 1500 Volt über 15 Ohms definiert, welches ebenfalls einen Kurzschlussstrom von 100A generiert. Die Waveform Duration ist in beiden Fällen (rise/fall Time) 2/10μs. Es wird ein Surge mit positiver und einer mit negativer Polarität angesetzt. Das Equipment muss nach dem Test noch am Leben sein.
Weitere Informationen zu Telecordia Technologies erhalten Sie auf deren Internet - Seiten unter
www.telcordia.com
Befundung oder Betrachtung von Röntgenbildern
Die Befundung von digitalen Röntgenbildern durch den Arzt umfasst die Erkennung, Beschreibung und Beurteilung der diagnoserelevanten Bildinhalte mit den organtypischen Bildmerkmalen, Details und kritischen Strukturen zur Beantwortung der diagnostischen Fragestellungen und als Grundlage für ärztliche Entscheidungen.
Die Betrachtung umfasst die Bildmerkmale und Inhalte von schon befundeten Bildern im Rahmen der ärztlichen Information, Demonstration und Kontrolle. Die Darstellung diagnoserelevanter Bildinhalte kann bei der Betrachtung durch verringerte Orts- und Kontrastauflösung und/oder geringere Leuchtdichte eingeschränkt sein. Bildwiedergabegeräte müssen entsprechend ihrer Zweckbestimmung für die Befundung vom Strahlenschutzverantwortlichen gekennzeichnet werden. Für die informative Betrachtung schon befundeter Bilder und zur diagnostischen Orientierung wird ein ausreichendes Ergebnis mit Bildwiedergabegeräten der Anwendungsklasse B nach Tabelle 8.2 der QS-RL angesehen.
IPS (In Plane Switching)
Die IPS Technologie beinhaltet konstruktive Maßnahmen zur Verbesserung des Blickwinkels eines TFT Displays basierend auf TN - Technologie. Durch eine spezielle Ausrichtung der Flüssigkristalle werden in der TN-Technologie auftretende Farbverfälschungen verringert. Hierdurch wird in allen Sichtrichtungen ein Betrachtungswinkel von 160 ° erreicht, ohne nennenswerte Verschlechterung des Kontrastes und der Schärfe.
Bei der IPS-Technik befinden sich die Elektroden nebeneinander in einer Ebene, parallel zur Bildschirmoberfläche. Wird an die Elektroden eine Spannung angelegt, drehen sich die Flüssigkeitsmoleküle in der Bildschirmebene, wohingegen sie sich bei Twisted Nematic (TN) schraubenförmig drehen. Mit dieser Technik wird die Kontrastminderung bei größeren Betrachtungswinkeln reduziert.
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